2016:

BMA, FSD, FIZ, FBE - alles klar?

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Thema der letzten Gruppenführerweiterbildung waren Brandmeldeanlagen (BMA). Unser Kamerad Manfred Pätzold hat die Gelegenheit genutzt, unser Wissen zu diesem Thema an einem voll funktionsfähigen Modell aufzufrischen...

 

GF2

Vor allem Betriebe haben Brandmeldeanlagen, dort sind verschiedene Melder (z.B. Rauchmelder) angeschlossen. Löst ein Melder einen Alarm aus, geht dieser direkt zur Leitstelle der Feuerwehr und von dort wird die zuständige Ortsfeuerwehr alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen stellt sich vor allem nachts zunächst das Problem, dass niemand vor Ort ist und die Feuerwehr keinen Schlüssel hat. Dafür gibt es das Feuerwehrschlüsseldepot (FSD). Dort steckt ein Generalschlüssel, den die Feuerwehr im Alarmfall entnehmen kann. Der Weg der Feuerwehr führt dann direkt zum Feuerwehrinformationszentrum (FIZ). Dort können wir schnell erkennen, ob ein oder mehrere Melder ausgelöst haben und wo sich diese Melder befinden. Dabei helfen Laufkarten, die genau den Weg zu den betroffenen Meldern aufzeigen. Am Feuerwehrwehrbedienelement (FBE) können wir u.a. den Räumalarm ausschalten und den Alarm zurücksetzen. Erst wenn der Schlüssel wieder im Depot steckt und die Depottür geschlossen ist, geht auch die letzte Blitzlampe aus. Soviel zur Theorie – so sieht es bei einer BMA der neueren Generation aus.

In der Praxis hat jedes Unternehmen eine andere Anlage, mit einer anderen Technikgeneration, die dort verbaut wurde. Daher ist es wichtig, dass wir die BMA, die in unserem Löschgebiet vorhanden sind, gut kennen. Damit das gelingt, fahren wir immer wieder bei unseren Ausbildungsdiensten zu den Betrieben, die solche Anlagen haben und machen uns mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut.