Ein wenig Geschichte gehört dazu...

1900:

Um 1900 sind Ipwege und Wahnbek von der Landwirtschaft geprägt. Es gibt sieben größere Höfe und zirka 40 so genannte Köterstellen. Dennoch werden große Flächen nicht bearbeitet: auf ihnen wächst Heide. Es gibt eine Schule, zwei Gaststätten sowie eine Bahnlinie. Damals gehören die Ortschaften Ipwege und Wahnbek zur Gemeinde Ohmstede und somit zur dortigen Pflichtfeuerwehr. Das heißt: Hier müssen auch einige Männer aus unseren Ortschaften ihren Dienst "wohl oder übel" verrichten, zum Teil gegen Bezahlung. Als "Löschgerät" steht eine Handdruckspritze ohne Saugleitung zur Verfügung. Der Transport erfolgt mit Pferden und am Brandort muss die Spritze mit einer Eimerkette gefüllt werden - eine ziemlich schweißtreibende und nasse Arbeit. Eine Übung findet meistens nur einmal im Jahr statt. Die Dörfer wachsen weiter. Es werden Heideflächen kultiviert und es kommen weitere Kleinsiedlungen und Arbeiterhäuser dazu. Die Brandgefahren werden dadurch und auch durch die neu aufkommende Elektrizität größer. Einige baufällige Gebäude werden Opfer des "Roten Hahns", um dort neue Gebäude errichten zu können.