ab 1933:

Am 1. November 1933 wird im "Ipweger Krug" die Freiwillige Feuerwehr Ipwege gegründet. Das Gerätehaus wird mitsamt des Inventars der Pflichtfeuerwehr übernommen. Der Landwirt und Brennereibesitzer Gerd Köster wird zum ersten Ortsbrandmeister ernannt. Bereits ein Jahr später gibt Gerd Köster aufgrund anderer Verpflichtungen das Amt wieder ab. Fritz Rowold, Landwirt aus Ipwege, wird sein Nachfolger.
In der Zeit ab 1933 will man alles neu regeln: der Landes-Feuerwehr-Verband Oldenburg erlässt immer neue Verordnungen bzw. Anordnungen und schließlich, nachdem die Umgangsformen immer "militärischer" werden, sogar "Verbandsbefehle". Dagegen klagt der Gemeindevorstand über Geldnot und versucht Kosten auf die Kameraden abzuwälzen. Sogar die Hakenkreuz-Armbinden müssen die Kameraden selbst bezahlen. Gesundheitliche Gründe veranlassen Fritz Rowold das Amt des Ortsbrandmeisters aufzugeben. Sein Nachfolger wird der Schmied Heinrich Klostermann. Als er 1941 von der Wehrmacht eingezogen wird, übernimmt Fritz Rowold wieder die Führung.