ab 1974:

1974/75 wird der Fernmeldeturm gebaut. Da auch die Kirche zu klein geworden ist, bekommen wir in den Achtzigern ein Gemeindehaus dazu. Und die Feuerwehr? Erwin Klostermann wird 1974 Ortsbrandmeister und nimmt sich vor, den Ausbildungsstand und die Ausrüstung zu verbessern. Die Feuerwehr trifft sich nun nicht nur jeden ersten Sonntag im Monat, sondern auch noch zusätzlich an einem Donnerstagabend jeden Monats zum Dienst. Außerdem werden Kameraden zu Lehrgängen geschickt. Neue Posten, wie die des Funk- und des Atemschutzwartes sowie des Gerätewartes und des Sicherheitsbeauftragten, werden geschaffen.
Auch andere Bereiche werden neu organisiert. So gibt es eine neue Regelung zum Funkdienst, Löschteichgruppen werden eingeteilt und ein Plan zur „stillen Alarmierung“ erstellt. Mit der Ausrüstung dagegen klappt es nicht so gut. Immer wieder bittet der Ortsbrandmeister die Gemeinde, die veraltete Ausrüstung zu modernisieren. In unserem "kleinen" Löschbezirk leben mittlerweile 2.000 Menschen, so dass die Wehr immer öfter bei Einsätzen an ihre Grenzen stößt und die Wehren aus Neusüdende, Loy oder sogar die Berufsfeuerwehr Oldenburg aushelfen müssen. Im Jahre 1976 bekommt unsere Wehr die ersten Atemschutzgeräte, ohne die heute kaum noch ein Einsatz möglich ist. 1980 wird Ersatz für die altersschwache TS 8/8 beschafft.